18.02.18 Aalborg

Heimspiel in Aalborg - so war das klar umrissene Ziel für die Auswärtsfahrt am 18.02. in den Norden Dänemarks.
Dafür kam es im Vorfeld zu einer bisher wohl einmaligen Aktion zwischen den beiden Fanclubs. Um eine weisse Wand für das Spiel sicher zu stellen, boten wir unseren Schal und das extra für diese Fahrt entworfene T-Shirt der Sprotten gemeinsam den Mitfahrern an. Und das, wie man gesehen hat, sehr erfolgreich.An dieser Stelle ein Dankeschön für die sehr gute Zusammenarbeit!

Die Abfahrt war für diesen Tag für 8:30 geplant. Aber schon mehr als eine halbe Stunde vorher trafen die ersten Mitfahrer
ein. Die Vorfreude auf die Tour war bei allen deutlich spürbar. Und die gute Laune ließen wir uns auch nicht von der doch
etwas "merkwürdigen" Antrittsrede des Busfahrers nehmen! Freigetränke und die ein oder andere Faschingsutensilie, nebenden bereits bekannten "Vereinsbrillen" und Perücken, sorgten für die ersten Höhepunkte der Fahrt.

 

Da uns weder an der deutsch-dänischen Grenze eine Ausweiskontrolle, noch auf den Straßen ein Stau stoppte, kamen
wir bereits drei Stunden vor Spielbeginn an der Halle an. Zum Glück hatte auch das THW Fanmobil den Weg bis hierher zurückgelegt, so dass spontan noch die ein oder andere Fankleidung ersteigert werden konnte. Und auch die anderen Busse ließen nicht allzulange auf sich warten, sodass sich die schwarz-weisse Karawane aus gut 500 Kieler Fans bald auf den Weg in die Halle machte.

 

 

Somit war die Halle von der ersten Minute an fest in Kieler Hand und die Mannschaft wurde bereits lautstark begrüßt, als sie zum warm machen auf die Platte kam. Und auch der Empfang der dänischen Fans für unsere Jungs fiel freundlich aus. Wie immer bei Spielen in Dänemark, war es eine tolle und friedliche Atmosphäre zwischen den Fans beider Mannschaft. Und auch an den Verkaufsständen gab man sich alle Mühe, die Gäste aus dem südlichen Nachbarland zufrieden zu stellen. Wir hoffen auf ein baldiges Wiedersehen und kommen gerne wieder.

Das Spiel lief dann von Beginn an ganz nach unserem Geschmack. Angefeuert und nach vorne getrieben von den insgesamt sechs Trommlern und der weissen Wand, zeigten unsere Jungs eine deutliche Leistungssteigerung gegenüber dem vorherigen Spiel und steuerten einem ungefährdeten Sieg entgegen. Dementsprechend locker war dann auch die Stimmung nach Spielende. Als die Spieler zu La Ola in die Fankurve kamen, wurden ihnen, wie schon beim Einlaufen,
die zahlreichen Fan Schals entgegen gehalten. Eine Aktion, die sich in Zukunft sowohl in Heim- , als auch in Auswärtsspielen etablieren könnte. Danach nahmen sich die Spieler viel Zeit für Gespräche und Fotos und auch Alfred zeigte sich bestens gelaunt. Er bedankte sich zudem ausdrücklich, auch im Namen der Mannschaft, für die tolle Unterstützung der Fans.

Nachdem die vom THW gesponserten Getränke im Bus verladen waren (an dieser Stelle nochmals vielen Dank dafür!) und sich auch die Letzten von uns von dänischen Freunden und Bekannten verabschiedet hatten, ging es sogar noch vor dem ursprünglichen anvisierten Abfahrtszeitpunkt wieder in Richtung Handball Hauptstadt. Auf der Fahrt haben wir dann erneut eine Versteigerung für einen guten Zweck durchgeführt. Damit unterstützen wir diesmal eine junge Frau, die im Rollstuhl sitzt, und die mit Hilfe des Geldes ihren Führerschein machen möchte. Christian Zeitz hat dafür extra zwei Original Trikots gestiftet, die zusammen 196 Euro einbrachten. Gegen Mitternacht waren wir dann heil, aber auch müde, wieder in Kiel.

Eine tolle und gelungene Auswärtsfahrt, die nicht nur zwei Punkte, sondern auch jede Menge Spaß mit sich brachte.

 


21.10.17 Berlin

Am letzten Samstag fand unsere Auswärtsfahrt zu den Füchsen nach Berlin statt. Und bei der Tour handelte es sich um eine doppelte Premiere: die erste Auswärtsfahrt vom Fanclub in dieser Saison, und die erste unter der Organisation unseres neuen Tourmanagment Kiwi und Cadda. Und ohne zuviel vorweg zu nehmen, beides wurde ein voller Erfolg.
Zwar war die Abfahrtszeit mit 5.00 noch Mitten in der Nacht, doch das störte niemanden - alle waren gut gelaunt und pünktlich am Treffpunkt und es konnte los gehen. Trotz der frühen Stunde war die Stimmung prächtig, eswurde viel gescherzt und gelacht, und auch die "üblichen" Bilder mit der Vereinsbrille und scbwarz-weisser Haarpracht wurden geschossen. Als Kiwi nach der ersten Pause dann auch noch verkündete, dass alle Getränke im Bus an diesem Tag vom Fanclub ausgegeben wurden, stieg die eh schon sehr gute Stimmung noch einmal an.
Da wir an diesem Tag viel Glück mit (nicht vorhandenen) Staus hatten, kamen wir bereits gegen 10.30 bereits an der Halle an. Noch viel Zeit bis zur Hallenöffnung und Spielbeginn, aber lieber zu früh als zu spät war die einhellige Meinung. Unter den Mitfahrern gab es schließlich genügend Fans, die auch schon auf Touren die Anfänge von Spielen verpasst haben, weil der Straßenverkehr einen Strich durch die ursprünglichen Pläne gemacht hat. Die "freie Zeit" wurde genutzt, um in der Innenstadt noch kurz ein wenig shoppen zu gehen, oder in der unter Fans bekannten Eckkneipe an der Halle ein frühes Mittagessen und das ein oder andere kalte oder warme Getränk zu sich zu nehmen. Unter den anwesenden Fans der Heimmannschaft fand sich dann auch die ein oder andere Person, die man vom Fanclub Turnier zur Kieler Woche kannte.

So ging es schließlich gut gelaunt und frohen Mutes in die Halle. Stimmgewaltig und mit insgesamt 6 Trommlern als Unterstützung, die wir dank der Hilfe der THW Geschäftsstelle mit in die Halle bringen durften. Und das Spiel hielt, was man sich vorher davon versprechen konnte. Nicht immer hochklassig, aber immer spannend und verbissen geführt. Dass es am Ende leider nicht zu einem Sieg reichte, lag an vielen kleinen Faktoren. Durch die Nervenstärke von Niclas und seinen verwandelten 7 Meter drei Sekunden vor dem Ende. fühlte sich diese Unentschieden aber doch ein wenig wie ein Sieg an.
Absolut negativ fiel dann nach dem Spiel das Verhalten der Ordner auf. Während unsere Jungs an der Bande für Fotos und Unterschriften zur Verfügung standen, wurden sie aufgefordert doch bitte in die Kabine zu gehen. Ansonsten würden die Fans nämlich noch länger dort stehen und nicht die Halle verlassen. Auch die Bitte von Rene, doch noch fünf Minuten "Verlängerung" zu bekommen, wurde abgelehnt. Aber auch hier zeigten sich unsere Zebras zweikampfstark und schoben sich noch an den Ordnern vorbei, um auf den Weg nach draussen den ein oder anderen Fanwunsch zu erfüllen.

So machten wir uns dann wieder auf den Heimweg, erschöpft, heiser und leicht angeschlagen, aber zufrieden mit der Mannschaft. Und die sollten wir schneller wieder sehen, als gedacht. Denn als wir unsere erste Pause fast beendet hatten und uns langsam zur Weiterfahrt fertig machten, rollte der Mannschaftsbus auf den Rastplatz. So blieb ein wenig Zeit zu einem Gespräch mit Theo, der sich ausdrücklich für die Unterstützung beider Fanclubs bedankte. Und auch auf der Rücktour wurde es nicht langweilig, da unser Tourenmanagmement noch die Versteigerung einiger Trainingskleidungsstücke von Zeitzi auf dem Programm hatte. Dafür ein dickes Dankeschön an unsere Nummer 20! Bei den Versteigerungen von 3 Shirts und einer Hose konnten wir insgesamt 211€ in unsere Spendenkasse spülen. Durch zwei private Spenden kamen nocheinmal weitere 50€ dazu. Dafür allen vielen Dank! Das Geld kommt wieder dem Verein Trauernde Kinder in Kiel zu Gute. Der Spaß kam zudem bei den Beteiligten nicht zu kurz, und auch die "Zuschauer" hatten sicher das ein oder andere Mal Grund zum Schmunzeln.

Gegen 21:30 Uhr erreichten wir dann wieder den Heimathafen in Kiel. Eine tolle Auswärtsfahrt, die Lust auf mehr gemacht hat, ging so nach einem langen Tag zu Ende.
 


DHB Final Four Hamburg 8./9.4.

Endlich mal wieder eine Auswärtsfahrt und endlich wieder zum DHB Pokal Final Four nach Hamburg …. Besser kann man ein Wochenende doch eigentlich gar nicht starten 🙂

Voller Vorfreude auf ein spannendes, faires und hoffentlich für unsere Zebras erfolgreiches
Final Four tummelte sich eine nicht gerade kleine Zebraherde am Samstagmorgen am vereinbarten Treffpunkt.

Da wir traditionell zum Final Four mit den roten Bussen der KVG fahren, wurde der Treffpunkt kurzerhand auf einen der KVG Betriebshöfe verlagert.

Vor Ort wurden die Teilnehmer nach „geschlechterspezifischen Gesichtspunkten“ in die Busse sortiert: „Schnippeldillerich“ in den Bengel-Bus und die „Hötzeklötze“ in den rosa und pinkdekorierten Tussi-Bus.

Nach dem Check – In ( Anwesenheitskontrolle, kurzer Hinweis auf die kostenlosen Speiseröhren-Kühlflüssigkeiten und weiteres organisatorischen Gebrabbel) setzten sich die beiden Busse in Bewegung gen Hamburg.

Da ich aus nachvollziehbaren Gründen nur in einem der Busse anwesend sein konnte, mussten
Erzählungen aus erster Quelle herhalten um auch die Stimmungslage des Bengel-Busses wiederzugeben. Wie zu erwarten fuhr Bus 2 sittsam, seriös und geordnet nach HH , während in Bus 1 direkt nach dem Türenschliessen die Sektkorken knallten und bereits Höhe Ikea in der Busmitte getanzt wurde. Dieses Ungleichgewicht hielt sich bis Hamburg und so waren es auch die Damen die auf dem Rastplatz „Hurra, Hurra die KIELER die sind da“ Rufe erschallen liessen und somit jeder von LKW-Fahrer bis Toilettenfrau Bescheid wusste, wer bzw was da auf Hamburg zurollt 🙂

In Hamburg angekommen strömten wir gemeinsam mit Löwen, Möwen und Leoparden in Richtung Barclay Card Arena. Hamburg hatte also quasi einen Wochenende-Tierpark dazu erhalten.

Ich bin sicher das wir alle uns auf ein gemeinsames Handballwochende freuten, auf nette Unterhaltungen quer durch alle Fanlager, auf eine sicherlich durch die eigene Fan-Brille beeinflusste Diskussion nach den Spielen...einfach auf eine tolle Zeit mit vielen Gleichgesinnten aus ganz Deutschland. Es war schon toll zusehen das wirklich annähernd alle Bundesliga-Vereine durch ihre Fans vertreten waren, auch wenn diese eben nicht zu den 4 teilnehmenden Finalisten gehörten.

Ganz nebenbei wurde natürlich auch noch ein bisschen Handball gespielt:

Das Spiel gegen den Final Four Neuling Leipzig erwies sich dann als das erwartet schwere Spiel. Und auch, wenn das sichere 3 Euro ins Phrasenschwein sind, trifft es doch in diesem Fall absolut zu. Denn in der ersten Halbzeit lag die Mannschaft des neuen Bundestrainer Christian Prokop fast durchgehend in Führung, teilweise sogar deutlich mit vier Toren. Zu Beginn der zweiten Halbzeit konnten sich unsere Jungs dann aber langsam absetzen und gaben die Führung bis zum Ende nicht mehr ab. Das Finale war erreicht und wir konnten uns in Ruhe im zweiten Halbfinale unseren Gegner für den nächsten Tag anschauen.

Nach dem erfolgreich überstandenen 1. Final Tag ging es sehr beschwingt , sehr laut und ( und sehr rosa ) wieder auf die Heimreise, denn schon am nächsten Tag sollte ja das (schwierige) Finale gegen die SG Flensburg-Handewitt stattfinden und neben allen 7 Sinnen die auch wir Fans unbedingt beisammen haben sollten, brauchten wir auch unsere Stimmen und die mussten nach Ankunft in Kiel dringend bis zur Abfahrt am nächsten Morgen geschont werden. Meine Quellen aus Bus 2 ( Bengels) behaupten einstimmig auch dort sei die Stimmung gut und der Flüssigkeitsverbrauch moderat gewesen.
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Sonntag 09.04.2017 ….Finaltag...DERBYTIME ….

Wie sollte es anders sein an so einem Tag: strahlender Sonnenschein über Kiel und das konnte doch nur bedeuten das dieses Finale unter einem guten Stern stand.

Nachdem ja nun klar war, wer auf welchem Sesselchen sitzt und von welchem Tellerchen isst, ging die Abfahrt am Sonntagmorgen flugs von der Hand und so steuerten die Busse überpünktlich die Autobahn an. Natürlich wurden die beiden Halbfinalspiele des vorherigen Tages nochmal thematisiert, unser nicht wirklich „leichter“ Einzug ins Finale bei dem sich die Leipziger mit allem was sie hatten auf die Hinterbeine stellten um selbst in die Endrunde einzuziehen oder auch das mehr oder weniger „abschlachten“ der Löwen durch die Möwen aus Flensburg. Natürlich war allen bewusst das trotz der etwas längeren Ruhephase nicht zwingend der Vorteile auf unserer Seite lag.
Aber was wären wir denn für Fans wenn wir nicht immer und jederzeit hinter unseren Zebras stehen würden und natülich die Hoffnung bekanntlich erst am Schluss stirbt...Wie sagt Frank Buschi Buschmann so schön: Am Ende kackt die Ente

Also alles wieder in Partystimmung schliesslich begleitete uns die Sonne die ganze Zeit.
Ein wie ich finde, sehr gutes Omen 🙂


In Hamburg angekommen sind wir gemeinsam mit einem Teil der Sprotten zur Halle gezogen und man konnte praktisch schon vor der Arena spüren, das ein wirklich grossartiges Spiel auf uns wartete.

Meine persönliche Meinung ( und auch die der meisten Mitfahrer) : Hauptsache keine weiteren Verletzungen!!

Auf , auf ….es kann losgehen:

Das Traumfinale, die Mutter aller Derbys oder Schlicht die Vergabe des ersten Titels der Saison. Und selbst die kühnsten Optimisten hätten wohl nicht mit einem so deutlichen Sieg gerechnet. Von uns Fans 60 Minuten nach vorne gepeitscht und völlig losgelöst zeigten unsere Jungs die beste Leistung der Saison! Da aber auch die SG bis in die Schlußminuten dagegen hielt, entwickelte sich ein Spiel, das eines Finales würdig war. Und aus unserer Sicht natürlich mit dem richtigen Sieger. Der Schlußpfiff war für uns dann aber nur der Startschuss für eine rauschende Siegerparty, die auf dem Parkplatz und im Bus vorgesetzt wurde.

Die Rückfahrt ist durchaus als lengedär zu bezeichnen. Der Tussi Bus hat sicherlich von aussen den Eindruck erweckt auf einer Rüttelplatte zu stehen, denn es sass keine Tussi sondern es wurde getanzt und gefeiert.
Während des Staus auf der Autobahn gen Norden wurde kurzerhand mit den nebenan stehenden oder ab und an auch rollenden Stau-Leidensgenossen gefeiert . Und wie toll, egal aus welcher Region in Deutschland ( die ein oder anderen Dänen waren auch dabei und denen ist der THW durchaus ein Begriff ) sogar ein paar Anhänger der unterlegenen Flensburger „feierten“ mit.

Hupkonzerte , körperliche Ertüchtigungseinlagen aus den Autofenstern / Schiebedächern all das , gepaart mit unseren Feierbiestern …. SO will man Stau , SO mag man Stau 🙂
Einzig und alleine der gesunde , durchaus vorhandene Menschenverstand , hielt uns davon ab eine Polonäise um Bus und Autos zu starten. Wobei ich sicher bin, wir hätten massig Unterstützung bekommen...aber wer will schon bei RTL in den Headlines der Nachrichten auftauchen. So weit geht unsere Fanliebe dann doch nicht 😛

Gekrönt durch den Pokal erreichte also das Wochenende den erhofften Höhepunkt und nach der Rückkehr in den heimatlichen Hafen strömten die überglücklichen , aber doch erschöpften Zebra-Fans in alle Himmelsrichtungen.

Die Fahrt war also ein voller Erfolg.


Mini33Shuttle 16.10.2016

 

Am Sonntag ging es mit dem Mini33Shuttle zum Champions League Spiel TTH Holstebro gegen HBC Nantes nach Holstebro.
Die Aufgabe war klar: Dominik Klein und seine neue Mannschaft brauchten lautstarke Unterstützung. Es ist schon etwas ganz Anderes und auch in er langen Geschichte dieses Fanclubs etwas Neues, mit einem Bus voller Verrückter, die ja eigentlich nur wegen einer Person dabei sind, loszufahren, als eine "normale" Tour zu den THW Spielen.  Jeder Mitfahrer hat entweder ein Mini-Shirt oder ein Mini-Trikot an und somit waren wir ja wirklich im "Mini-Modus" .
Die Fans aus Holstebro waren entsprechend überrascht und es wurde sogar gefragt ob man sich nicht in der Halle geirrt hätte. Aber alle waren sich einig: Tolle Aktion.
Ausgestattet mit den von Mini mitgebrachten HBC Nantes Fähnchen in Lila ( logischerweise ) gaben wir schon ein sehr lustiges Bildchen ab. Mit dem Schlachtruf " Ici c´est Nantes" taten wir uns doch sehr schwer, aber glücklicherweise passt "HBC" ja vom Klang her , perfekt auf unsere altbewährten "THW" Rufe... das klappte also schon viel besser.
Als Mini zum Aufwärmen die Halle betrat, gab es kein Halten mehr ( wieder drehten sich alle zu uns um - inkl seiner Mannschaftskollegen - und man sah wirklich die Fragezeichen in den Gesichtern) ebenso bei der Teamaufstellung.
Das noch relativ junge Team von TTH Holstebro hat sich wacker geschlagen und gut gekämpft, mussten sich jedoch recht früh von Nantes in die Schranken weisen lassen. Glück für uns, denn wir hatten Mini das Versprechen abgenommen, das wir ein Gruppenfoto mit der kompletten HBC Nantes Mannschaft bekommen. "Aber nur wenn wir gewinnen" war die Antwort mit seinem bekannten verschmitzten Lächeln...et voila..... es hat geklappt.
Danke an alle die dabei waren und Danke an den Fan Club TTH Holstebro und an die Ordner in der Halle GRÄKJAER ARENA für den freundlichen Empfang! Wir freuen uns schon jetzt auf ein Wiedersehen in Kiel! Denn das haben wir uns versprochen, die TTH´ler kommen uns in Kiel besuchen... auch wenn wir nicht gegen Holstebro spielen sollten. GROSSARTIG wie wir finden und ein Beispiel für das Fanverhalten in unserem Sport!

3-Tagesfahrt nach Leipzig 11.-13.12.2015

Wie immer bestens gelaunt, allerdings zu einer eher untypischen Zeit , Freitagmorgens früh um 7h, setzte sich der Fanbus von "DE KIELER" mit vielen reiselustigen Zebra-Fans in Gang um zum ersten Mal Leipzig zu besuchen. In diesem Jahr wurde die 3-Tagesfahrt nicht wie sonst nach Berlin angesetzt, sondern wir wollten dem Aufsteiger mal einen Besuch abstatten. 

 

Nach einer langen, aber wie nicht anders zu erwarten war, sehr lustigen Fahrt erreichten wir gegen 15h Leipzig. Am Hauptbahnhof stieg ein Stadtführer zu ( und ein hinterhergereistes Zebra ;-) ) und erzählte uns in launiger Art viel Interessantes über die Messestadt Leipzig. Vorbei an allerlei sehenswerten Gebäuden und Denkmälern ging es dann zum Motel One Nikolaikirche. Da es für uns die erste Übernachtung in einem Motel One war, waren wir entsprechend gespannt ob unsere Erwartungen erfüllt wurden. Das Hotel liegt sehr zentral, eigentlich bildet es fast den Mittelpunkt innerhalb der vielen verschiedenen Weihnachtsmärkte und Shoppingzentren. Die Zimmer neu und modern und auch der Service war sehr freundlich.

Wir hielten uns nicht lange mit dem Auspacken der Koffer auf sondern stürzten uns direkt ins Getümmel. Wenn sich die Eingangstür zum Hotel öffnete fiel man praktisch schon in die ersten Stände. 

 

Die Atmosphäre auf den Weihnachtsmärkten ( deren Übergang oft fliessend war ) war einfach toll. Auch ohne Schnee. 

Die Hütten liebevoll geschmückt und alles rundherum einfach perfekt aufeinander abgestimmt. Wenn es dann noch Abend wurde und die vielen, vielen Lichter angingen konnte die Stimmung kaum besser sein.

 

Somit wurde also der Rest des Tages mit Bummeln oder Sightseeing oder Shoppen verbracht und wie immer trafen sich so nach und nach alle abends an der Hotelbar. Auch der Samstag wurde in Eigenregie verbracht und am Abend wiederholte sich das Szenario in der Hotel Lounge :-) Alle Zebras trudelten nach und nach ein und es wurde viel gelacht.

 

Langsam stieg die Spannung und es wurde ein ums andere Mal gefachsimpelt und spekuliert, wie Alfred die Jungs einstellt auf das Spiel gegen die Leipziger Mannschaft.

 

Obwohl es mitten in Leipzig zu schweren Ausschreitungen bei verschiedenen Demonstrationen kam, haben wir in unserem Viertel nichts davon bemerkt. Zum Glück. Lediglich die Hubschrauber fielen uns auf und im Hauptbahnhof waren viele bewaffnete u vermummte Polizisten. Aber sobald man diesen wieder verlassen hat und die Strassen "unseres" Viertels betrat, tauchten wir wieder ein in die Weihnachtsmärkte und bekamen glücklicherweise von der Randale nichts mit.

Ein einzelnes Zebra sorgte dabei für besondere Erheiterung und das nicht nur bei den Mitreisenden, sondern auch bei anderen Hotelgästen und dem Personal. Auch zufällig vorm Hotel vorbei flanierende "Zuschauer" kamen in den Genuss, ein völlig neues, für die Jahreszeit zwar etwas kaltes, aber aufjedenfall sehr originelles Outfit in Augenschein nehmen zu können.....Der Probelauf des Häckel-Zebras 2015 . 

Ein voller Erfolg. 

 

Am Sonntag wurde nach dem Frühstück in Ruhe gepackt, die verbleibende Zeit mit einem letzten Bummel überbrückt bevor unser Fahrer Daniel das Gepäck einsammelte und uns zur Arena Leipzig fuhr.

 

In der Halle gab es den einzigen Negativpunkt auf unserer Reiseliste: Die beiden Fanclubs wurden nicht zusammen plaziert, sondern gezielt getrennt und wir Schwarz-Weissen sogar mitten im Leipzig-Fanblock untergebracht. Aber auch das konnte unsere Laune nicht trüben und nun gaben wir erst Recht alles, um die Mannschaft zu unterstützen.

 

Mit Erfolg, die Jungs um Rene lieferten einen tollen Fight und wir bekamen verdient 2 Punkte mit ins Handgepäck für die Rückreise. 

 

Erneut wurde es eine lange Fahrt, aber diesmal staufrei und lustig wie immer. Gegen Mitternacht konnten alle am ZOB abgeliefert werden und machten sich schnell auf in die heimischen Betten. 

 

Es bleibt festzuhalten das Leipzig aufjedenfall eine Reise wert ist und wir sicherlich gerne wiederkommen, wenn sich uns die Gelegenheit noch einmal bietet.


Berlin Fahrt am 01.11.2015

 

Mit bester Laune und voller Zuversicht ging es am Sonntagmorgen um 8 Uhr in den Bus nach Berlin. 

Spass haben, nette Gespräche und natürlich die Pinkte einsacken stand ganz oben auf unserer To-Do-Liste.

 

Auch das Wetter spielte mit und so fuhren wir bei strahlendem Sonnenschein los.

 

Unterwegs gab es ein leckeres Überraschungsfrühstück mit allem was dazu gehört :-) Die Freude war gross und so konnte die ganze Truppe den nächsten Teil der Fahrt pappsatt in Angriff nehmen. Da wir gut in der Zeit lagen und der zu erwartende Ferien-Schluss-Verkehr ausblieb kamen unser Bus gut voran.

So gut das wir sogar noch eine ausgedehnte Mittagspause dranhängen konnten, hier wurden lecker Würstchen verteilt.

Alles in allem also eine - bisher - sehr Essens-lastige Fahrt :-)

 

Angekommen im Revier der Füchse hatten wir noch ausreichend Zeit um entweder etwas die Gegend zu erkunden, in der Fan-Kneipe zu fachsimpeln oder auf dem Flomarkt im Mauerpark, direkt neben dem Fuchsbau, die verschiedenen Gerüche, Kleinkünstler und Kulturen auf uns wirken zu lassen.

Dieser Flohmarkt, der so hundertprozentig anders ist als die Flohmärkte in Kiel und vermutlich ganz Schleswig-Holstein, ist immer wieder einen Besuch wert.

 

Dann endlich wurden die Türen zum Fuchsbau geöffnet und die Aufregung stieg. Wie werden die Jungs sich heute schlagen, wird es ein leichter Sieg, ein Arbeitssieg...werden wir überhaupt gewinnen? Alles kann passieren, nur bitte keine weiteren Verletzten!

Alle Bedenken waren umsonst.....GEWONNEN...das alleine ist die Hauptsache. Also hiess es nun, To-Do-Liste als erfolgreich abhaken, raus in den Bus und ab auf die Heimreise....*sing* fröhliche Kieler überall, auf dem Mars und auf dem Mond , überall ein Kieler wohnt .........

 

Müde und kaputt, aber trotzdem zufrieden erreichten wir gegen Mitternacht wieder Kiel und beeilten uns in die heimischen Betten zu kommen.

 

Schön war´s. Bis zum nächstenmal :-) 

 

Ein paar Bilder findet ihr bereits hier, in den nächsten Tagen folgen noch weitere.


Gruppenfoto am Abreisetag vor dem IBIS Köln Centrum
Gruppenfoto am Abreisetag vor dem IBIS Köln Centrum

Champions League Finale Köln 2015

 

Mit vollgepackten Taschen, viel guter Laune und natürlich voller Zuversicht das die Jungs vom THW das Finalspiel am Sonntag erreichen, standen mehr als 100 Zebra-Fans abfahrtbereit am ZOB in Kiel parat.

Ein Wochenende ganz im Zeichen des Handball Champions League Finales in Köln stand auf dem Plan.


 

 

Pünktlich um 8 Uhr ging es los. Die Stimmung in den Bussen war super und auch das Wetter spielte mit.

Dank grosszügiger Sachspenden konnten wir unseren Teilnehmern nicht nur die Getränke zu einem ganz kleinen Preis anbieten, sondern sie auch noch mit einem leckeren Frühstück überraschen.

 

Noch freudiger als auf die Frühstücküberraschung,  reagierten alle als das Tourenmanagement mitteilte, das es kurzfristig doch noch möglich wurde ALLE Teilnehmer im gleichen Hotel unterzubringen. Ursprünglich wären nämlich 2 verschiedene Hotels unsere Anlaufpunkte gewesen. Aber das IBIS Köln Centrum und sein Manager konnten dann doch noch beide Busse gemeinsam aufnehmen.

Auch hier nochmal ein riesen Danke dafür!  

 

Leider hat uns der Verkehr auf der Autobahn einen Strich durch unseren Zeitplan gemacht.

Statt der geplanten Ankunft gegen 15h, kamen wir mit Müh und Not gegen 19h in Köln an.

@Shortypics
@Shortypics

Als Extra-Highlight war eine Fahrt auf dem Rhein geplant. Das Schiff der Köln-Tourist sollte eigentlich um 18h ablegen. Mit einer Verspätung von etwas mehr als einer Stunde starteten wir, völlig erschöpft von der langen Busfahrt und der etwas chaotischen ”Abladesituation” ( wir wurden von unserem Busunternehmen freundlicherweise spontan direkt ans Schiff gebracht, um weiteren Zeitverlust zu vermeiden. Und konnten somit also noch nicht ins Hotel zum einchecken und um uns frisch zu machen. Dank der Baustellen und Staus die einzige Möglichkeit, doch noch mit dem Dampfer zu fahren. Ein Dank an unsere fleissigen Kofferwichtel die sich darum gekümmert haben, das unser Gepäck vom Bus ins Hotel kam!!) um kurz nach 19h .


Mit an Bord der MS Rheinland war auch ein DJ der uns ordentlich einheizte. Besonders gefreut haben wir uns über unsere Gäste, denn nicht nur die Teilnehmer vom Fan-Club Schwarz-Weiss waren dabei, sondern auch vom Fan-Club Zebrasprotten und Zebra-Fans aus Süddeutschland die von der Dampferfahrt auf der THW Kiel Homepage gelesen hatten. Es wurde laut gesungen, viel gelacht und gemeinsam haben wir bis um 22h Uhr auf dem Rhein gefeiert. Auch der Nieselregen konnte die Stimmung nicht trüben.

Eine rundherum gelungene Veranstaltung. Die Bilder zur Rheinfahrt gibt es in einer extra Fotostrecke, Shorty Sprotte  war so freundlich sie zu knipsen und uns zur Verfügung zu stellen. 

 

Anschliessend ging es dann endlich ins Hotel zum einchecken und die Zebraherde verstreute sich in alle Himmelsrichtungen um den Abend noch irgendwo gemütlich ausklingen zu lassen.

Einige blieben auch im Hotel, das Gordon Kleebaum und sein Team wieder in ein echtes THW Fan-Hotel verwandelt hatte, um sich gemeinsam an der Hotelbar zu vergnügen.


Sowohl Samstag als auch Sonntag waren unsere Mitreisenden in kleinen Grüppchen in Köln unterwegs, um sich dann zu den Halb- bzw Finalspielen in der Lanxess Arena wieder zu treffen.

Die Kölner City war gefüllt mit Handball-Fans aus ganz Europa, nicht nur Anhänger

der vier teilnehmenden Mannschaften waren vor Ort.

 

Sondern viele auch einfach nur, um Teil dieses tollen Events zu sein, selbst wenn die eigene Lieblings-Mannschaft nicht dabei war.


Es wurde gefachsimpelt und gefrozelt, mit Händen und Füssen dabei die Sprachbarrieren ausser Kraft gesetzt und die Zeit genossen. Sowas gibt nur einmal im Jahr und ist daher wirklich etwas ganz besonderes für jeden Handball-Fan.


Auch wenn es für die Jungs vom THW nicht optimal lief und leider auch die Unterstützung der Fans von den Rängen alles andere als optimal war, so hatten wir doch eine schöne Zeit dort.


Natürlich sind wir nach Köln gereist um nach dem Finalspiel am Sonntag mit der Mannschaft den Titel zu feiern, aber es sollte nicht sein und wir haben trotzdem das beste aus dem Wochenende gemacht.

Die Rückfahrt am Montagvormittag verlief zum Glück wesentlich stau-freier als die Hintour und so waren wir am Montagnachmittag müde aber trotzdem zufrieden wieder in Kiel.


Unser Dank geht natürlich auch an folgende Firmen / Personen die mit ihrem Sponsoring den FC auf dieser Fahrt unterstützt haben:


Bäckerei Steiskal

Rewe Markt im Hauptbahnhof, Patricia Ahrens

Essmann Wattenbek/ Torsten Hammerich

Klaus Elwardt, für seine Hilfe beim Kontakt herstellen

DANKE!!



Ebenfalls bedanken möchte ich mich bei den Teilnehmern, die mit viel Spass und guter Laune diese Fahrt zu einem besonderen Erlebnis gemacht haben.